Shepard Fairey in der MUCA Ausstellung

MUCA Halle EG 

Wer ist Shepard Fairey?

Frank Shepard Fairey (geboren 1970 in Charleston, South Carolina) ist ein zeitgenössischer Künstler, Grafiker und Illlustrator. Seinen Schulabschluss machte er an der Idyllwild Arts Academy in Palm Springs, Kalifornien. Neben Skateboarding und Punkmusik galt sein Interesse bereits sehr früh der Kunst.

Fairey gilt als einer der produktivsten Street Art-Künstler und Grafiker seiner Generation. Er erklärt dies durch seine bewusste Wahrnehmung der menschlichen Sterblichkeit. Mit 15 Jahren wurde bei ihm Diabetes diagnostiziert, was ihn stets antrieb, seine Vorstellungen schnell in die Tat umzusetzen.

Seine Arbeit zeichnet sich durch eine nachhaltige Prägung durch viele andere Künstlern*innen, wie Barbara Kruger, Keith Haring, Jean-Michel Basquiat oder Robbie Conal, aus.

Sticker-Kampagne „Andre Giant has Posse“

Bekannt wurde Fairey bereits 1989 mit seiner Aufkleber-Kampagne „Andre the Giant Has a Posse“. Zu dieser Zeit studierte er noch an der Rhode Island School of Design. Auf dem Sticker war ein aus der Zeitung ausgeschnittenes Portrait eines Wrestlers abgebildet. Die „Obey Giant“ genannte Aktion entwickelte sich durch die Reproduktion der Aufkleber zu einer weltweiten Kampagne. Als Inspirationsquelle hierfür dienten ihm unter anderem Zitate aus dem John Carpenter Film „Sie leben!“.

Druck, Design und Cover

1992 schloss Fairey sein Studium mit einem Bachelor of Arts in Illustration ab. Danach gründete er eine kleine Druckerei mit dem Namen Alternate Graphics, die sich auf den Siebdruck von T-Shirts und Aufklebern spezialisierte. Daraufhin folgte die Gründung der Designagentur BLK/MRKT mit Dave Kinsey und Phillip DeWolff, die den Fokus auf Guerilla-Marketing und die Entwicklung von high-impact Marketingkampagnen setzte.

Fairey verlässt diese 2003 und ruft seine eigene Agentur ins Leben, Studio Number One. Zu seinen bekanntesten Kunden gehören Virgin, Adidas und Nike. Seine Kreativität kennt aber keine Grenzen: 2001 gründet er das Modelabel „OBEY clothing“. Seine Liebe zur Musik war auch stets Teil seines Schaffensprozesses. Er gestaltete Cover für Alben unterschiedlichster Musiker, darunter Neil Young und die Indie-Rock-Band Interpol.

Shepard Fairey in der „Icons of Urban Art“- Ausstellung in München

Faireys Bewunderung für Musiklegenden spiegelt sich auch in der Austellung im MUCA wider: hier sind unter anderem die Bilder „Bob Marley“ und „Jimi Hendrix“ (beide aus 2004) zu sehen. 

Schauen Sie sich die Werke live bei uns an – hier können Sie direkt Tickets buchen.

Das Barack Obama Portrait „Hope“ von Shepard Fairey

Faireys medial erfolgreichste Arbeiten sind das Cover des Time Magazine zu Ehren der Person Of The Year 2011, mit seinem abgebildeten Repräsentanten für den Arabischen Frühling, sowie das „Hope“ Portrait Barack Obamas. Mit der ikonischen Darstellung des US-Präsidenten gelang ihm 2008 der endgültige Durchbruch.

Für seine Werke verwendet er neben Bildern, Stencils und Postern, auch Stärkekleister, Siebdruck und viele weitere Medien. Durch die Verwendung von Schrift und Bild verwischt Fairey die Grenzen zwischen Kunst und Kommerz. Dabei ist Fairey kein Gegner des Kommerziellen. Seiner Ansicht nach brauchen Kunst und Kommerz einander viel mehr, als sie sich eingestehen möchten.

Das Institute of Contemporary Art in Boston richtete 2009 Faireys erste Einzelausstellung „Supply and Demand“ mit rund 200 seiner Arbeiten aus, und bezeichnete ihn als einen der bekanntesten und einflussreichsten Street Artists unserer Zeit. Dennoch sieht er seine Werke bevorzugt im öffentlichen Raum, wo sie ihre soziale und politische Kritik öffentlich und ortsspezifisch entfalten. 

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Museum of Urban and Contemporary Art (MUCA)
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