Das Museum of Urban and Contemporary Art (MUCA) freut sich, die Ausstellung „The Future Is Stupid“ anzukündigen – die erste große Überblicksausstellung, die dem Werdegang des renommierten britischen Malers Antony Micallef gewidmet ist.
Die Ausstellung feiert mehr als zwanzig Jahre Karriere des Künstlers und vereint über fünfzig Schlüsselwerke aus Micallefs Schaffen sowie eine beeindruckende neue Gemäldeserie, die speziell für die Museumspräsentation geschaffen wurde. Zusammen bieten diese Werke einen umfassenden Überblick über einen der markantesten und einflussreichsten Maler des frühen 21. Jahrhunderts.
„The Future Is Stupid“ wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler im Rahmen eines einjährigen Artist-in-Residence-Programms, gefördert durch die MUCA Stiftung, entwickelt. Sie bietet eine seltene Gelegenheit, die gesamte Bandbreite von Micallefs Schaffen zu erleben. Die Ausstellung vereint Malerei, Skulptur, Animation und politisch engagierte Projekte und zeigt einen Künstler, der das ausdrucksstarke und kritische Potenzial der zeitgenössischen Malerei kontinuierlich vorantreibt.
Die Ausstellung „The Future Is Stupid“ zeichnet die Entwicklung von Micallefs künstlerischer Praxis nach, von seinem Erscheinen in der Öffentlichkeit nach der Anerkennung mit dem prestigeträchtigen BP Portrait Prize bis hin zu seiner Ernennung zum Louis Vuitton Visionary Anfang der 2020er Jahre.
Neben bedeutenden Gemälden aus seiner gesamten Karriere wird die Ausstellung eine Auswahl seltener Bronze-ausgaben umfassen, die seit ihrer Präsentation in der Royal Academy im Jahr 2008 nicht mehr öffentlich gezeigt wurden.
Die Ausstellung beleuchtet auch Micallefs umfassendere kreative Praxis anhand mehrerer bedeutender interdisziplinärer Projekte. Darunter befindet sich der beeindruckende Animationsfilm zu Peter Gabriels Song Love Will Heal, der in Zusammenarbeit mit dem Oscar-prämierten Aardman Animation Studio produziert wurde. Der Film wird im MUCA Bunker gezeigt und bietet Besuchern eine immersive Begegnung mit Micallefs Bildsprache.
Auch im Bunker zu sehen: Die Ausstellung spiegelt die anhaltende Auseinander-setzung des Künstlers mit der Dynamik der modernen Politik wider und untersucht auch die Auswirkungen von Micallefs weit verbreitetem Trump-Projekt.
Bei dieser Intervention veröffentlichte Micallef ein hochauflösendes Bild eines Gemäldes, das den US-Präsidenten darstellt, verpackt als Marlboro-Zigarettendesign.
Das Bild wurde innerhalb von zwei Wochen mehr als 100.000 Mal heruntergeladen, anschließend reproduziert und bei Protesten auf der ganzen Welt verbreitet und demonstrierte damit die Fähigkeit zeitgenössischer Kunst, schnell im globalen politischen Diskurs zu zirkulieren.