Judith Supine. Untitled (green portrait, girl with scarf), MUCA Jubiläumsausstellung 25

Judith Supine in der MUCA Ausstellung

Wer ist Judith Supine?

Der in New York lebende Künstler Brendan Fagan, der unter dem Pseudonym Judith Supine, dem Namen seiner Mutter, auftritt, ist für seine komplexen Collagen bekannt, die er aus nicht mehr verwendeten Zeitschriften und alten Papieren anfertigt.  Die Werke betonen die dunkle Seite der Werbung und mischen Groteske und Nachahmung, um surreale Kompositionen zu schaffen, bevor eine Lackschicht auf die Oberfläche aufgetragen wird.

 

Wie arbeitet Supine?

Inspiriert wurde Supine durch Buchdeckel. Seine Installationen und öffentlichen Arbeiten erregen stetig die Aufmerksamkeit des Publikums, da die großen surrealen Collagen, meist verzerrte Gesichter aus einer Kombination von dunkler schwarzer Farbe und neongrellen Elementen, zeigen. 
Für die Herstellung seiner einzigartigen Stücke verwendet Supine oft vorgefundene Materialien und Ausschnitte aus alten Büchern und Zeitschriften. Er arrangiert die gefundenen Elemente neu, um daraus außergewöhnliche Collagen zu schaffen. Sobald ein Stück seiner Vorstellung entspricht, wird es digital vergrößert, in schwarz-weiß gedruckt und im Studio mit Acrylfarben lebendig koloriert. Das hieraus resultierende Ergebnis sind dynamische und ergreifende Collagen, die sich oft mit Themen wie dem Tod und Fetischismus auseinandersetzen. 

Judith Supine in der „25“ Ausstellung in München

In unserer aktuellen MUCA-Ausstellung in München ist das Werk „Untitled (green portrait, girl with scarf)“ von Supine live zu sehen.

 

Wo waren Supines Werke noch zu sehen?

Im öffentlichen Raum hat Supine diese Bilder auf die Straßen von New York City geklebt und darüber hinaus urbane Interventionen realisiert, wie z. B. 2007 ein 50 Fuß langes Werk von der Manhattan Bridge zu hängen. Bei diesem besonders kühnen Projekt gelang es Supine, sein Werk der New Yorker Stadtlandschaft in großem Stil aufzuzwingen, was zu einer surrealen Bereicherung der Skyline führte. 

Seine Arbeiten wurden zudem bereits in vielen Galerien in den Vereinigten Staaten und darüber hinaus präsentiert, darunter in der Jonathan LeVine Gallery und der English Kills Art Gallery in New York sowie in der Circle Culture Gallery in Berlin. Seine Einzelausstellung „Golden Child“ war im März 2014 in der Mecka Gallery in Brooklyn zu sehen. Bekannt für seine verlockenden Collagen, hat Judith Supine die Position eines zurückgezogenen Beobachters der zeitgenössischen Gesellschaft eingenommen und zählt vor allem in der New Yorker Kunstszene zu einer fest etablierten Größe. 

Black Death Judith Supine
de_DE_formal